Folgende Optionen können Euch zusätzliche Zeitersparnis bei der Erfassung bringen:

  • Tastatursettings für die verwendete Displaygröße des Smartphones oder Tabletts optimieren. Dies kann auf der Startseite der App über das Hauptmenü geschehen (s. Dokumentation)
  • Die Anzahl der Arten, die über die Artenliste auf die Tastatur gelegt werden, sollte so kurz wie möglich sein, damit Ihr nicht mühsam nach der benötigten Art sucht. Bei den Vögeln starten wir daher mit einer Default-Liste von 60 häufigen Arten, die bereits im April anwesend sind. Später im Jahr dazu kommende Zugvogelarten können dann über die Artenliste (Artgruppen-Icon in der Kopfzeile) hinzugefügt werden. Die Definition eigener Listen war einmal angedacht, wobei Ihr Euch in Sachen Zeitersparnis nicht täuschen solltet: Nacher definiert jeder tolle Vorauswahlen und perfekt passen diese leider nie... Bringt also vermutlich keine Zeitersparnis gegenüber dem Hinzufügen der Gartengrasmücke auch im zehnten Projekt.
  • Die Anzahl bzw. Abundanz kann mit der Lauter-Leiser-Taste verändert werden
  • Klangattrappen/Tierstimmen können per Longpress auf die Arttaste gestartet und auch wieder gestoppt werden (die Lauter-Leiser-Taste funktioniert aber nur für den originären Zweck wenn Ihr auf der Artenliste seid, da wir diese ja für das Einstellen der Anzahl fremdbelegt haben ;-).
  • Wollt Ihr die Einstellung der Attribut-Tasten (unterste Tastaturzeile) schnell zurücksetzen, könnt Ihr das mit einen Doppelklick auf das Schloss in der Kopfzeile machen. Das Schließen des Schlosses setzt die Attribut-Tasten auf den Defaultwert (Vögel: revieranzeigend, Fledermäuse, Säugetiere, Herpetofauna und Käfer: leer).
  • Eigene Defaults für die Dauer der aktuellen Erfassung können mittels Longpress auf das Schloss gesetzt werden.
  • Die Vergabe von Begehungscodes macht die Übersichtlichkeit / Auswertung evtl. einfacher.

Es ist absolut sinnvoll die benötigten Offline-Luftbilder und -karten im Vorfeld der Erfassungen herunterzuladen. Dennoch wird der FaunaMAppEr beim Vorhandensein "Mobiler Daten"

  • Bereiche der Karte herunterladen, in die man schwenkt und die nicht vorhanden sind sowie
  • Zoomlevels herunterladen, die in den heruntergeladenen Offlinekarten nicht vorhanden sind (es werden immer das festgelegte sowie ein gröberes Zoomlevel offline heruntegeladen).

Diese Daten landen zwar im Cache der App (bis zu 800 MB), so dass sie kurzfristig nicht doppelt heruntergeladen werden, doch Android verwaltet diesen Cache selbst, so dass die Daten irgendwann wieder aus dem Cache herausfliegen.

Folgendermaßen können Sie das Thema umgehen:

  • Einstellungen -> Verbindungen -> Datennutzung -> Datensparen -> Aktivieren und die Apps auswählen, denen Sie erlauben "Mobile Daten" zu nutzen (den FaunaMAppEr an dieser Stelle ausnehmen)

Mittelfristig wollen wir eine Einstellmöglichkeit innerhalb der App schaffen.

 

Nach Neuinstallationen aber auch nach Updates kann es bei im Jahr 2020 über den Google Playstore abgeschlossenen Abonnements aktuell zu Problemen kommen: Das erworbene Abonnement ist zwar noch vorhanden, aber die Anzeige im FaunaMAppEr ist auf Demo umgesprungen. Über die Abonnementverwaltung (Hauptmenü) wird dann der "Kaufen"-Knopf angezeigt. Wird dieser betätigt, kommt eine Meldung in der Art "Sie haben dieses Abonnement bereits gekauft", ohne dass dies zum Umspringen des Abo-Status führt.

Prüfen Sie zunächst folgendes ab:

  • Abonnement ist nicht abgelaufen
  • Google-Konto (Kaufkonto) ist noch auf dem Gerät vorhanden

Empohlene Vorgehensweise:

  • Kündigen Sie das Abonnement im Google Playstore
  • Nehmen Sie das Abonnement wieder auf
  • Gehen Sie dann noch einmal auf die Abonnementveraltung Seite innerhalb des FaunaMAppErs (Hauptmenü)

Dann sollten die Berechtigungen wieder korrekt gesetzt werden. Sollte es weiterhin Probleme geben, schicken Sie uns die GPA-Nummer des Abonnements/Kaufs sowie die Angaben welches Abo und wann dieses Abo abgeschlossen wurde.

Wenn bekannt ist, dass Daten von mehreren Personen oder Geräten im Nachgang der Erfassungen zusammengefügt werden sollen, sollte im Vorfeld darauf geachtet werden

  • den/die ErfasserIn in den Einstellungen des Hauptmenüs einzutragen,
  • identische Projektnamen zu verwenden sowie
  • identische Begehungenummern (oder zumindest vereinheitlichte Begehungscodes) zu verwenden.

Seit der Version 2.8.x 'Gänsegeier' ist in den exportierten Tabellen die FMUID-Spalte ergänzt, die jedem Datensatz eine Unique-ID zuweist. Geräteübergreifend treten damit keine doppelten FMUIDs auf. In Excel kann die Einstellung "Doppelte Werte hervorheben" (Bedingte Formatierung) gewählt werden, um auf Daten-Dubletten prüfen zu können und diese ggf. schnell löschen zu können.

Die Vorgehensweise ist für QGIS dargestellt, funktioniert in ArcGIS aber analog. Ein möglicher und sehr einfacher Weg ist wie folgt: 

  1. Shapefile oder csv-Datei (s. Dokumentation) in das QGIS-Projekt laden
  2. Darstellung nach den Artkürzeln: Eigenschaften -> Symbolisierung -> Kategorisiert -> Art_kurz (Punktgröße 0, da nicht benötigt)
  3. Regelbasierte Beschriftungen (Labels) setzen, so dass Ihr unten gezeigte Darstellung erhaltet (rot: außerhalb Wertungszeitraum (WZ), hellgrün: im erweiterten WZ, dunkelgrün innerhalb WZ): Regelbasierte Beschriftung, 3 Regeln definieren: -> 1. Regel: Filter: "Wertung" = 0, Beschriften mit Spalte "GISSur", Textfarbe = rot, Puffer | 2. Regel: Filter: "Wertung" = 1, Beschriften mit Spalte "GISSur", Textfarbe = grün, Puffer | 3. Regel: Filter: "Wertung" = 2, Beschriften mit Spalte "GISSur", Textfarbe = dunkelgrün, Puffer
  4. Optional: Shapefile dublizieren und mit Spalte "GISObs" beschriften
  5. Neues Polygon-Shape für die Papeierreviere anlegen mit einem Attribut-Feld "Art_kurz"
  6. Im Punkt-Shape eine Art nach der anderen darstellen (im Beispiel die Amsel) und Papierreviere/Polygone gemäß den in Südbeck et al. (2005) genannten Kriterien zeichnen. Nach Fertigstellung jeder Art das Artkürzel in der Attributtabelle zuweisen.
  7. Auf Wunsch zuletzt das Polygon-Shape in ein Punkt-Shape umwandeln und vollständige Artnamen (deutsch und/oder wissenschaftlich) ergänzen.

 

  1. Installiert zunächst das long term release von QGIS (aktuell 3.16) unter https://www.qgis.org/de/site/forusers/download.html und startet das Programm.
  2. Neues, leeres Projekt erstellen.
  3. Koordinatenbezugssystem (KBS) rechts unten doppelklicken und auf "EPSG:25832" = "ETRS89 / UTM zone 32N" umstellen
  4. Hintergrund-Karte per XYZ Tiles einbinden:
    Ansicht -> Bedienfelder -> Browser
    Rechtsklick auf XYZ Tiles -> Neue Verbindung -> Name "OpenTopoMaps" -> URL:
    "https://tile.opentopomap.org/%7Bz%7D/%7Bx%7D/%7By%7D.png", "", "17", "1""
  5. Hintergrund-Luftbilder per XYZ Tiles einbinden:
    Rechtsklick auf XYZ Tiles -> Neue Verbindung -> Name "GoogleMapsSatellite" -> URL:
    "http://www.google.cn/maps/vt?lyrs=s@189&gl=cn&x={x}&y={y}&z={z}"
  6. Aus dem FaunaMAppEr exportierte Shape(SHP)files "...avi-obs-...shp" per drag and drop in den Layer-Bereich des QGIS-Projekts ziehen
  7. Darstellung nach den Artkürzeln:
    Rechts Klick auf Shapefile -> Eigenschaften -> Symbolisierung -> Kategorisiert -> Wert: Art_kurz (Symbolgröße = 0, da nicht benötigt) -> Klassifizieren -> OK
  8. Regelbasierte Beschriftungen (Labels) setzen, so dass Ihr unten gezeigte Darstellung erhaltet (rot: außerhalb Wertungszeitraum (WZ), hellgrün: im erweiterten WZ, dunkelgrün innerhalb WZ):
    Rechts Klick auf Shapefile -> Eigenschaften -> Regelbasierte Beschriftung, 3 Regeln hinzufügen ("+"):
    1. Regel: Filter: "Wertung" = 0, Beschriften mit Wert "GISSur", Textfarbe = rot, Textbuffer hinzufügen
    2. Regel: Filter: "Wertung" = 1, Beschriften mit Wert "GISSur", Textfarbe = grün, Textbuffer hinzufügen
    3. Regel: Filter: "Wertung" = 2, Beschriften mit Wert "GISSur", Textfarbe = dunkelgrün, Textbuffer hinzufügen
    Automatische Platzierung (rechts oben): Alle Beschriftungen aller Layer anzeigen (einschließlich kollidierender Objekte)
  9. Optional: Shapefile dublizieren und mit Spalte "GISObs" beschriften
  10. Im Layer-Fenster Shapefile "ausklappen", so dass alle Arten angezeigt werden -> Rechts Klick auf Checkboxen -> Alle verstecken -> gewünschte Art aktivieren / anzeigen.
  11. Neues Polygon-Shape für die Papierreviere anlegen:
    Layer -> Layer erstellen -> Neuer Shapedatei-Layer:
    Name "Flächennummer-Jahr-Nachname", Kodierung UTF-8, Geometrietyp: Polygon, KBS: EPSG:25832,
    Neues Feld: "Art_kurz", Typ Text, Länge 3 -> Zur Feldliste hinzufügen
  12. Im Punkt-Shape eine Art nach der anderen aktivieren (im Beispiel die Amsel) und Papierreviere/Polygone gemäß den in Südbeck et al. (2005) genannten Kriterien zeichnen:
    Polygon-Shape anklicken -> Gelben Stift zum editieren anwählen (Bearbeitungsstatus umschalten) -> Polygon auswählen -> Mit mehren Klicks in die Karte Polygon um die Beobachtungen zeichnen -> links Klick zum Finalisieren -> Feld "Art_kurz" mit Artkürzel füllen -> Speichern.
    Zuletzt roten Stift aktivieren -> Abbruch für gewählte Layer"
    Hinweis: Die Papierreviere/Polygone sollen sich nicht überlappen.
  13. Optional zuletzt das Polygon-Shape in ein Punkt-Shape umwandeln:
     Vektor -> Geometriewerkzeuge -> Zentroide
  14. Vollständige Artnamen (deutsch und/oder wissenschaftlich) ergänzen wozu zunächst zwei Felder in der Attributtabelle hinzugefügt werden müssen. Über "Verknüpfungen" lassen sich diese Daten aus der Punktshapetabelle in das neue Papierreviershape überführen. Da findet Ihr bestimmt ein Youtube-Tutorial.

 

Bei Kartierarbeiten fürs Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) müssen die Beobachtungen als Shapefile (SHP) oder GeoPackage (GPKG) und in der korrekten Datenstruktur abgegeben werden, damit die Beobachtungen zentral verlustfrei zusammengefügt werden können und zu den korrekten Interpretationen im Hinblick auf die Revierbildung führen. Ein möglicher Workflow der Datenkonvertierung ist nachfolgend step-by-step dargestellt. Meine Daten stammen aus Baden-Württemberg, die Datenstruktur und Vorgehensweise sollte aber für alle anderen deutschen Bundesländer identisch sein.

  1. csv-Dateien aller Einzelflächen in Excel (oder vergleichbarem Tabellenkalkulationsprogramm) aneinanderhängen und als xls-file abspeichern
  2. die Spalten eines leeren Vorlage-MhB-Shapefiles (dbf-Datei) kopieren und links neben den Spalten des FaunaMAppEr-CSVs einfügen
  3. Projektname in Flächennummer umwandlen (20-bw89-MhB -> 89)
  4. Filterfunktion aktivieren
  5. Daten Spalte für Spalte durch "copy and paste" oder Zellbezüge nach vorne übertragen (Tipp: Bei der Verwendung der Zellbzüge kann ab der zweiten Spalte nur die oberste Zelle gefüllt werden und dann ein Doppelklick auf das kleine Quadrat rechts unten der markierten Zellen gedrückt werden, dann werden alle darunterliegenden Zellen automatisch ausgefüllt)
  6. Datum im Format "YYYY-MM-DD" anlegen
  7. Uhrzeiten aus den Survey.csv-Tabellen übertragen (keine Zwischenpunkte verwenden)
  8. Arten nach vorne kopieren
  9. Brutzeitcodes (EOAC) und Verhaltensweisen in MhB-Attributierung wie folgt überführen, wobei zunächst in alle Verhaltensweise-Zellen eine "0" kopiert wird:
     
    EOAC-CodeMhB-Verhalten
    A2 (Act = Revierverhalten)Gesang = 1
    A2 (Act = Revierkampf)Anzahl = 2, RevKampf = 1
    B3 (Act = Paarbindung zur Brutzeit)Paar = 1, Gesang = 0 (!)
    B5 (Act = Kopulation)Paar = 1, Gesang = 1
    B7 (Act = Warnrufe)warnend = 1
    B9 (Act = Nestbau)Gesang = 1, NistMat = 1
    C12 (C = Familie)juv = 1, Sonstiges = "Familie"
    C13b (C = brütend)Nest = 1
    C14b (C = fütternd)Nest = 1, Futter = 1, juv = 1
    C16 (C = Nest mit Pulli oder Juvenilen)Nest = 1, juv = 1
    Act = rufendRufe = 1
    Act = Nahrung suchendGast = 1
    Sex = PaarPaar = 1
    Sex = ♀Weibchen = 1
    Sex = ♂Anmerkung = "Männchen"
    Age = juveniljuv = 1
    Age = PulliFutter = 1, juv = 1
    Fly = Diverse Einträgesonstiges = Eintrag übernehmen
    Verortung = unsicherOrt_ungena = 1
    Kommentarin "Anmerkung" überführen
      
  10. Diese Tabelle als BackUp behalten. Alles kopieren und mittels
  11. "Inhalte einfügen -> Werte" in ein neues Tabellenblatt kopieren, damit die Zellbezüge verloren gehen.
  12. Die rechten, nicht mehr benötigten Spalten löschen (die Koordinatenspalten erst später nach Erstellung des Shapefiles oder GeoPackages löschen)
  13. Tabelle ins GIS laden (wie in der Dokumentation der App beschrieben / Zeichendocierung: UTF-8)
  14. Tabelle als Shapefile oder GeoPackage exportieren (Zeichencodierung UTF-8)
  15. Revierbildung mit dem QGIS Tutorial der MhB-Koordinationsstelle durchführen. Dabei führen zwei Wege zum Ziel, von denen ich den ersten empfehle:
    1, Alle Datensätze in Zwischenablage kopieren und in das Vorlage-GeoPackage einfügen. Ich musste danach das Datum sowie den Kartierer händisch mittels Feldrechner nachpflegen, dafür sind die ganzen Label und Sichtbarkeitseinstellungen schon perfekt gesetzt. (Für alle Euren Arten, die nicht über die verbundene DDA-Artkürzelliste vorhanden sind, zeigt die Attributtabelle den Artnamen in Klammern (oberste Einträge der Tabelle). Das geschieht für Arten für die Ihr noch Umlaute ersetzen müsst oder aber für Blässhuhn, Jagdfasan, Teichhuhn und Wiesenschafstelze, die beim DDA als Bleßralle, Fasan, Teichralle und Schafstelze geführt werden. Entsprechende Zeilen einfach markieren und den Artnamen mit dem Feldrechner korrigieren.)
    2, Die Eigenschaften des Vorlage-GeoPackage in das eigene Shapefile übertragen (was sicherlich etwas mühsamer ist) .

 

Falls das Excel oder GIS Umlaute und Sonderzeichen nicht automatisch richtig darstellt, muss beim Import der Dateien darauf geachtet werden, dass die Zeichencodierung UTF-8 verwendet wird, mit der die Tabellen geschrieben sind (Excel verwendet meist default-mäßig die im System hinterlegte ISO 8859-1 (westeuropäisch)). Libre Office bildet den Vorgang besser ab, da hier stets die Möglichkeit gegeben wird die verwendete Zeichencodierung anzugeben.

  • Prüfen Sie, ob das richtige Koordinatenbezugssystem zugewiesen ist und transformieren Sie das Shapefile wenn notwendig: Koordinatenbezuggssystem: EPSG:25832 (ETRS89 / UTM zone 32N) (siehe Dokumentation)
  • Shapefiles mit mehr als 10000 Stützpunkten (Größenordnung von >200 kB) können nicht geladen werden.
    Durch Bufferung (Puffer) mittels GIS erzeugte Polygon-Shapefiles überschreiten je nach Einstellungen diese Begrenzung. Aktivieren Sie in QGIS die Checkbox "Ergebnis auflösen", dann werden die Shapefiles ohne optische Einschränkungen sehr viel kleiner und können im FaunaMAppEr geladen werden.
  • Aktuell (Version 2.8.X) werden Z-Punkt-Shapes nicht als Untersuchungsgebiete geladen -> Via "Export" im verwendeten GIS in ein "normales" Punkt-Shape umwandeln. Ab Version 2.9.X werden auch Z-Shapefiles unterstützt.

Die Datenanfrage an den Kartenserver wird als Hintergrundprozess ausgeführt. D.h. der Prozess wird an das Betriebsystem übergeben und findet nicht mehr innerhalb der App statt. Wann dieser Download erfolgt, steuer damit das Betriebssystem. Ist z.B. keine Internetverbindung vorhanden, wird der Download verzögert stattfinden. Die App muss dazu (meines Wissen) gar nicht mehr geöffnet sein. Startet der Prozess nicht (dauerhaft 0 MB in der Projektübersicht) können folgende Dinge versucht werden:

  • Einstellungen prüfen: FaunaMAppEr muss auf den Speicher zugreifen dürfen (Einstellungen -> Apps -> FaunaMAppEr -> App-Berechtigungen)
  • Optional bei erwünschter Nutzung "mobiler Daten": Dem FaunaMAppEr die Nutzung mobiler Daten (ggf. auch über Datensparen-Optionen hinaus) erlauben
  • WLAN / Mobile Daten aus- und wieder anschalten (das kann den Downloadprozess nochmal puschen)
  • Besser Device aus- und wieder anschalten (das kann den Downloadprozess nochmal puschen)
  • Dürfte eigentlich keinen Einfluss haben: 1, Longpress auf Projekt -> Offlinekarten löschen 2, Longpress auf Projekt -> Projektdaten editieren -> Offlinekarten nochmal runterladen

An manchen Tagen ist es morgens noch sehr kalt, so dass man gerne Handschuhe tragen möchte, was bei der Erfassung mit den kapazitiven Touchscreens unter Umständen Schwierigkeiten bereitet. Möglichkeiten dennoch bequem und mit Handschuhen zu arbeiten sind:

  • Spezielle Touchscreen-Handschuhe
  • die Lieblingshandschuhe mit Nadel und speziellem Faden, der Elektrizität leitet, umnähen (Anleitungen finden sich im Netz)
  • Tablets, die die Verwendung eines Eingabestift vorsehen

Folgende Anforderungen an die eingesetzten Smartphones oder Tablets sind zwingend erforderlich:

  • Betriebssystem: Android, Version >= 6.X

Folgende Anforderungen an die eingesetzten Smartphones oder Tablets erhöhen den Komfort beim Geländeeinsatz:

  • GPS-Modul: Das Gerät sollte über ein GPS-Modul verfügen, um die eigene Position in der Karte anzuzeigen. Die Genauigkeit des GPS-Signals hängt von der Anzahl der unterstützten Satellitensysteme (Navstar GPS/Glonass/Galileo) und von einem Gyroscope-Sensor ab. Teurere Smartphones (> 400 €) haben in der Regel eine sehr hohe GPS-Genauigkeit (< 5 m bei geringer Horizontabschirmung). Bei Tablets gibt es oft Modellvarianten mit und ohne GPS.
  • Bildschirmhelligkeit: Diese spielt bei Erfassungen bei Sonnenschein (z.B. Reptilien, RNA) eine große Rolle. Preiswerte Geräte mit schlechteren Displays schneiden hier häufig sehr schlecht ab. Bei teureren Geräten / höherwertigen Displays sind die Bildschirminhalte auch bei Sonnenschein in der Regel noch gut erkennbar.
  • Bildschirmauflösung: Preiswerte Tabletts haben in der Regel geringere Bildschirmauflösungen. Dies kann dazu führen, dass die Labels der Beobachtungen in der Karte etwas zusammengezogen werden und der GPS-Standpunkt recht groß dargestellt wird -> also lieber eine etwas höhere Bildschirmauflösung verwenden oder dies beim Device einstellen (falls aus Energiespargründen standardmäßig mit einer reduzierten Auflösung gearbeitet wird).
  • Akku-Laufzeit: Habt Ihr das GPS-Modul dauerhaft eingeschaltet, zieht dieses relativ viel Strom. Die angegebene Gerätelaufzeit sollte also ein Kaufkriterium darstellen. Als Beispiel kann mit dem Smartphone Samsung Galaxy S8 etwa 5 h mit permanent angeschaltetem Bildschirm und GPS erfasst werden. Abhilfe schaffen natürlich auch das Abschalten des Bildschirms bei Nicht-Benutzung oder Powerbanks, die mitgeführt werden können.
  • LTE: Mit LTE-Tablets können die erfassten Daten bereits im Gelände z.B. via Email weitergegeben werden oder in eine Cloud als BackUp gespeichert werden. Mit preiswerteren WLAN-Tablets kann dies erst zu Hause geschehen.
  • Eingabe-Stift: Tablets mit Eingabe-Stift können auch mit Handschuhen bedient werden, was z.B. bei kalten Temperaturen sinvoll sein kann.

Gute Erfahrungen sind mit dem Samsung Smartphones Galaxy S8, S9, S10 sowie mit den Samsung Tablets Tab S3, Tab S4, Tab S6 sowie dem Galaxy Tab Active Pro vorhanden. Leider erreichen auch die hochpreisigen Tablets die Display-Helligkeiten der genannten Smartphones nicht.

Auch die Samsung Galaxy Tab Active 3 Tablets versprechen sehr gut für den Geländeeinsatz bei Wind und Wetter geeignet zu sein. Für die Modelle gibt es auch 3-Punkt-Umhängegurte. Eigene Erfahrungen sind hier aber noch nicht vorhanden.